Ihre Rechte nach
der Kündigung
Abfindung, Kündigungsschutz, Arbeitszeugnis — die meisten Menschen wissen nicht was ihnen zusteht. Wir erklären es ehrlich.
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👉 Weiter zu Schritt 4 — Ihr Neustart Oder lesen Sie zuerst Ihre Rechte unten ↓Diese Rechte haben Sie — auch wenn der Arbeitgeber schweigt
Arbeitgeber informieren selten freiwillig über alle Rechte der Arbeitnehmer. Diese Rechte bestehen unabhängig davon ob man Ihnen davon erzählt — aber sie verfallen wenn Sie nicht rechtzeitig handeln.
Kündigungsschutzklage
Wenn Sie mehr als 6 Monate beschäftigt waren und das Unternehmen mehr als 10 Mitarbeiter hat, können Sie gegen die Kündigung klagen. Die Frist ist 3 Wochen ab Erhalt der Kündigung. Ein Rechtsanwalt für Kündigungsschutz prüft kostenlos ob sich eine Klage lohnt — oft als Druckmittel für eine Abfindung.
Abfindung verhandeln
Die Faustformel: 0,5 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr. Bei 5 Jahren und €3.000 Gehalt sind das €7.500. Aber ein guter Arbeitsrechtsanwalt verhandelt oft das Doppelte — besonders wenn die Kündigung formale Fehler hat. Die Kosten übernimmt oft die Rechtsschutzversicherung.
Qualifiziertes Arbeitszeugnis
Sie haben gesetzlichen Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Das Problem: viele Zeugnisse enthalten versteckte Negativformulierungen die nur HR-Experten erkennen. Tools wie Haufe Zeugnisgenerator oder spezialisierte Anwälte prüfen Ihr Zeugnis — ein schlechtes Zeugnis kann Ihre nächste Bewerbung sabotieren.
Rechtsschutzversicherung
Eine Rechtsschutzversicherung mit Arbeitsrechtsschutz übernimmt Anwalts- und Gerichtskosten. Wer sie jetzt nicht hat, sollte sie für den nächsten Job sofort abschließen. Der Arbeitsrechtsschutz greift ab dem nächsten Arbeitsverhältnis — kostet ca. €15–25/Monat und kann tausende Euro sparen.
Wie viel Abfindung können Sie erwarten?
Die Abfindung ist keine Pflicht — aber bei einer Kündigungsschutzklage einigen sich die meisten Parteien auf eine Zahlung, um den Rechtsstreit zu vermeiden. Das ist die Faustformel:
* Faustformel: 0,5 × Bruttomonatsgehalt × Beschäftigungsjahre. Ein Anwalt verhandelt oft mehr.
| Situation | Abfindung wahrscheinlich? | Empfehlung |
|---|---|---|
| Betriebsbedingte Kündigung | ✓ Sehr wahrscheinlich | Anwalt einschalten |
| Verhaltensbedingte Kündigung | Möglich | Kündigung prüfen lassen |
| Personenbedingte Kündigung | Möglich | Rechtslage klären |
| Aufhebungsvertrag unterschrieben | Schwieriger | Sofort Anwalt! |
| Kündigung in Probezeit | Selten | Trotzdem prüfen |
Jetzt kennen Sie Ihre Rechte — was kommt als Nächstes?
Im letzten Schritt zeigen wir Ihnen wie Sie schnell wieder auf die Beine kommen — mit Weiterbildung, Personalvermittlung und finanzieller Absicherung für die Zukunft.
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